Implantat-Akupunktur

Implantat-Akupunktur ist eine weiterentwickelte, spezielle Form der Ohrakupunktur

Am Ohr befinden sich über 200 bekannte Reflexpunkte, die den Organen oder bestimmten Körperzonen zugeordnet werden können.

Die einzelnen Punkte stehen mit den Körperregionen in Verbindung, sodass eine Erkrankung zu einer Veränderung des zugehörigen Punktes führt. Die Veränderung ist physikalisch messbar.

Reize, die durch Implantat-Akupunktur ausgelöst werden gelangen wiederum umgekehrt über bestimmte Areale des Gehirns zu den entsprechenden Körperregionen.

Durch den Einsatz eines Implantats erfolgt ein kontinuierlicher Reiz am Reflexpunkt. Dadurch können die Selbstheilungskräfte des Körpers dauerhaft reguliert und aktiviert werden und es soll eine Langzeitwirkung der Akupunktur erzielt werden. Der Durchmesser der Reflexpunkte am Ohr beträgt nur etwa 0,2 bis 0,3mm.

Der genaue Wirkmechanismus der Akupunktur ist noch immer nicht vollständig erforscht.

Implantat-Akupunktur ist eine Weiterentwicklung der klassischen Ohrakupunktur. Die Nadeln verbleiben dauerhaft und unsichtbar in der Ohrmuschel. Anstatt einer ein- oder mehrmaligen Behandlung mit klassischen Akupunkturnadeln (Verbleib etwa 30 Min) oder Dauernadeln (Verbleib etwa 1-2 Wochen) werden winzige Implantatnadeln an den vorgesehenen Akupunkturpunkten gesetzt. Die Nadeln sind nach 1-2 Tagen völlig unsichtbar in der Ohrmuschel eingewachsen und müssen nicht wieder entfernt werden. Dadurch können die in der Ohrakupunktur bekannten Reflexpunkte permanent stimuliert werden.

Wann kann es therapeutisch sinnvoll sein, die Implantat-Akupunktur einzusetzen?

Viele Menschen leiden an chronischen Erkrankungen. Mit schulmedizinischen Methoden können die Beschwerden häufig nur unzureichend behandelt werden. Außerdem leiden viele Patienten unter den Nebenwirkungen von Medikamenten. Viele Heilpraktiker und Ärzte besinnen sich heute wieder auf jahrtausendealte Methoden mit manchmal erstaunlichen Resultaten.

Je nach individuellem Krankheitsbild und nach gründlicher Voruntersuchung kann die Entscheidung getroffen werden Implantate zu verwenden.

Bei welchen Erkrankungen setze ich die Implantat-Akupunktur ein?

Bei allen chronischen Erkrankungen wie z.B.

Am Anfang jeder Behandlung steht die gründliche Aufklärung und Information des Patienten. Ich erkläre den Eingriff ausführlich und beantworte jede Frage. Der Behandlungsablauf ist vergleichbar mit der herkömmlichen Ohrakupunktur. Ich wende die bekannten Diagnose- und Punktsuchverfahren an und setze dann unter sterilen Bedingungen die Implantate.

Lametec Medizintechnik
Lametec Medizintechnik

 

Wieviel Nadeln werden gesetzt?

Während der Punktsuche und je nach Diagnosestellung entscheide ich gemeinsam mit dem Patienten wie viele Implantate sinnvollerweise gesetzt werden. Das hängt ab von der Befindlichkeit des Patienten und von Art und Grad der Erkrankung. Es gibt keine Universalpunkte und jeder Punkt muss entsprechend seinem Krankheitsbild individuell ermittelt werden.

Wie erfolgt die Implantat-Akupunktur? Implantation

Nach sorgfältigster Desinfektion setze ich die Nadel unter sterilen Bedingungen an die ermittelten Punkte. Mithilfe eines kleinen Implantationsgerätes implantiere ich die Nadel am Zielort. Es handelt sich dabei um einen ambulanten Eingriff. Das Einsetzen wird als nahezu schmerzfrei beschrieben. Allenfalls als kurzer „Pieks“.

Lametec Medizintechnik
Lametec Medizintechnik

Nach Abschluss der Implantat-Akupunktur erhalten die Patienten einen Patientenpass. Die Anzahl und Lage der Implantate wird dokumentiert und die Patienten sollten den Pass mit Ihren Ausweispapieren bei sich tragen.

Nebenwirkungen der Implantat-Akupunktur

Grundsätzlich sind bei der Implantat-Akupunktur nur wenige Nebenwirkungen bekannt. Bei empfindlichen Patienten kann 1-2 Tage nach der Behandlung eine leichte Hautrötung mit Juckreiz auftreten.
Ich empfehle meinen Patienten sicherheitshalber eine Nachuntersuchung in Anspruch zu nehmen.

Aus welchem Material bestehen die Implantate?

Die Dauerimplantate bestehen aus Titan.

Die Templantate (zeitlich begrenzt)bestehen aus bio-resorbierbarem Material und werden nach 15-18 Monaten vollständig abgebaut.

Was berechtigt mich die Implantat-Akupunktur durchzuführen?

Certifikat Implantat-Akupunkteur Lametec

Ich habe die Ausbildung im Rahmen des Qualifikationsprogramms Implantat-Akupunktur in der Praxis Dr. Kelker in Münster durchlaufen und mit der Qualifikation Anerkannter Implantat-Akupunkteur Grade 2 abgeschlossen.

Als zugelassene Therapeutin finden Sie mich unter www.inauris.com/Therapeuten

…..und was sagt die Schulmedizin zur Implantat-Akupunktur?

Viele implantierende Therapeuten- Kollegen sind ausgebildete Schulmediziner und nutzen die Vorteile der Implantat-Akupunktur. Lametec Implantate sind nach dem deutschen Medizinproduktegesetz als wirksames Medizinprodukt der Klasse IIb zugelassen.
In klinischen Studien wurde die therapeutische Wirksamkeit nachgewiesen.

Sie möchten persönliche Fragen klären und mehr über die Implantat-Akupunktur wissen? Dann nehmen Sie einfach schriftlich oder telefonisch 02933 7863935 Kontakt zu mir auf.